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Bild zum Thema Freistehende Mauer

Freistehende Mauer

Erste Lage

Zunächst wird die Mauer eingemessen und ihre Position auf dem Fundament markiert.

Beim Versetzen der ersten Steinlage ist sorgfältiges Arbeiten sehr wichtig. Die Steine werden in eine ca. 1 cm dicke Mörtelschicht mittlerer Konsistenz gebettet. Das Versetzen hat höhen-, flucht- und lotgerecht zu erfolgen.

Die Stoßfugenbreite sollte ca. 4 mm betragen und wird mit Mörtel stabilisiert. Eine knirsche Verlegung ist zu vermeiden, da im weiteren Verlauf ein Längenausgleich nur noch schwer möglich ist.

Die Mauersteine müssen höhengleich, d.h. ohne Überstand, vermauert werden. Die Ebenheit wird mit einer Richtlatte kontrolliert. Kleine Fliesenlegerkeile können helfen, die Steine nach dem Ausrichten zu fixieren.

Dehnfugen sind nach den anerkannten Regeln der Technik zu berücksichtigen.

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Weitere Lagen

Alle folgenden Lagen werden winkel- und fluchtgerecht versetzt. Hierbei wird ein Mittelbettmörtel (MG III) verwendet, der mit einem Zahnspachtel auf die Lagerfugen aufgebracht wird. Beim Aufziehen sollte versucht werden ca. 1 cm Randabstand zu halten, damit die Steinflanken nicht verschmutzt werden.

Sollten Endsteine gekürzt werden müssen, werden Überstände mit einem Meißel bzw. einem Maurerhammer großzügig entfernt.

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Bau einer rechtwinkligen Ecke

Das Versetzen der Steine beginnt an den Ecken. Abwechselnd werden die beiden Mauerschenkel durchgelegt, d.h. sie werden lagenweise überbunden. Die Ecken werden mit einem kleinen Endstein ausgebildet. Das gerade Schenkelende wird mit einem großen Endstein abgeschlossen.

Bei mehreren Ecken innerhalb einer Mauer ist es hilfreich, den Steinbedarf durch eine Zeichnung vorab zu bestimmen. Bruchraue Kanten an den Eckausbildungen müssen teilweise mit einem Meißel nachgearbeitet werden.