Stickstoffreduzierung und Umweltschutz Funktion

Wissenschaftlicher Nachweis

Die photokatalytische Oxidation der Stickstoffoxide in der Luft ist inzwischen wissenschaftlich mehrfach erbracht worden, u. a. durch das von der EU geförderte PICADA Projekt (Photocatalytic innovative Coverings Applications for Depollution Assessment).

Wie stark die Stickstoffoxidkonzentration in der Luft verringert werden kann, ist abhängig von den Parametern

  • Lichtintensität
  • Strömungsgeschwindigkeit
  • Stickstoffoxidkonzentration der Luft

Spezielle Messstände im Labor erlauben die Variation dieser Parameter und ermöglichen hierdurch die Simulation verschiedener Umweltbedingungen. Es ist erwiesen, dass bei Berührung der Stickstoffoxide mit der photokatalytisch aktiven Betonoberfläche deren gehalt in der Luft deutlich verringert wird.

  • Je größer die UV-A Strahlungsintensität ist, desto größer die photokatalytische Aktivität der Betonoberfläche, d. h. bei sehr sonnigem Wetter, wenn der Stickstoffoxidanteil der Luft hoch ist, ist die Wirksamkeit am größten. Aber auch bei geringen Intensitäten wird ein signifikanter Abbau der Luftschadstoffe erreicht.
  • Ebenso zeigt sich, dass die Minderungen bei niedrigen Windgeschwindigkeiten höher sind als bei großen. Da im Regelfall niedrige Windgeschwindigkeiten mit hohen Schadstoffkonzentrationen einhergehen, können photokatalytisch aktive Betonoberflächen einen Beitrag zur Kappung von Immissionsspitzen sein.